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Bildungsbericht 2010 |
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| Bildungsbericht
Berlin Brandenburg 2010 |
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Im ersten Kapitel des Berichts werden die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen betrachtet, die mit dem Bildungswesen in einer Wechselbeziehung stehen. So hat die demographische Entwicklung Auswirkungen auf den Umfang und die inhaltlichen Erfordernisse des Bildungsangebotes (A1) und die gesamtwirtschaftliche Lage beeinflusst die Gestaltungsmöglichkeiten für die Bildungsinstitutionen (A2). Zudem ergeben sich aus der wirtschaftlichen Entwicklung Anforderungen an den Bedarf und insbesondere auch an die Qualifikation von Arbeitskräften. Gesellschaftliche Forderungen nach lebenslangem Lernen sowie die Nutzung des Bildungsangebots auch über die Phase der Erwerbstätigkeit hinaus eröffnen neue Handlungsfelder mit großen Herausforderungen. Da Bildung ein wesentliches Element für Integration darstellt, werden im gesamten Bericht die Bildungschancen von Menschen mit Migrationshintergrund dargestellt (A3). Ebenso werden der Wandel von Familien und Lebensformen, die Vereinbarkeit von Kindern und Beruf sowie mögliche Risikolagen, die für die Chancen im Bildungssystem eine Rolle spielen, thematisiert (A4). |
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>> Hohes finanzielles Armutsrisiko insbesondere bei Alleinerziehenden: Ein nicht unerheblicher Teil der Berliner und Brandenburger Familien lebt an oder unterhalb der Armutsgrenze. Betroffen sind in besonderem Maße Kinder unter 18 Jahren von Alleinerziehenden. Betroffen von Armut sind 36% aller Kinder in Berlin und 46% aller Kinder in Brandenburg. Das Armutsrisiko hat dabei seit 2007 in Berlin von 30% zu- und in Brandenburg von 51% ausgehend abgenommen. << |
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Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in SGB II-Bedarfsgemeinschaften im Dezember 2009 in Berlin (links) und Brandenburg (rechts) in % |
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