| statistik Berlin Brandenburg | |
| Institut für Schulqualität der Länder Berlin Brandenburg e.V. |
|
|
> |
Bildungbericht 2008 |
| > | Inhaltsübersicht |
| > Einleitung | |
| > Hinweise | |
|
>
Wichtige Ergebnisse im Überblick |
|
| > Kapitel A | |
| > Kapitel B | |
| > Kapitel C | |
| > Kapitel D | |
| > Kapitel E | |
| > Kapitel F | |
| > Kapitel G | |
| > Kapitel H | |
| > Anhang | |
| > | Supplementband I |
| > | Autoren |
| > | Presse |
| > | Links |
| > | Kontakt |
| > | Impressum |
|
Bildungbericht Berlin Brandenburg 2008
|
|||||||
| EINLEITUNG | |||||||
Mit dem Bildungsbericht für die Metropolregion Berlin und Brandenburg wird eine Bestandsaufnahme zentraler Aspekte der Bildungssysteme beider Länder vorgelegt. In einer Zusammenstellung relevanter und empirisch gesicherter Daten und Informationen soll ein Beitrag geleistet werden, die sachliche Grundlage von Diskussionen und Entscheidungen im Bildungsbereich zu verbreitern, der maßgeblichen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit der Gesellschaft und auf die Lebenschancen von Individuen besitzt. Der Bildungsbericht wurde von einer Autorengruppe des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg und des Instituts für Schulqualität der Länder Berlin und Brandenburg erstellt. Auftraggeber waren die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin und das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Brandenburg. Der Bildungsbericht ist orientiert an der Leitidee "Bildung im Lebenslauf" und thematisiert Bildungsbereiche von der vorschulischen Bildung, Betreuung und Erziehung bis zur Hochschule und zur Weiterbildung. Der Bildungsbericht ist so konzipiert, dass er an den alle zwei Jahre erscheinenden Bericht "Bildung in Deutschland", den jährlich erscheinenden Bericht "Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich" sowie an die internationale Berichterstattung anschlussfähig ist, zugleich aber die regionalen Aspekte in den Mittelpunkt stellt. Der erstmals vorgelegte regionale Bildungsbericht für Berlin-Brandenburg ist wie der nationale Bericht "Bildung in Deutschland" auf kontinuierliche Fortschreibung hin angelegt. Er soll in regelmäßigen Abständen empirische, Indikatoren basierte und steuerungsrelevante Informationen über das Bildungswesen in den beiden Ländern im Kontext des gesamtdeutschen Systems bereitstellen. Eine solche anschlussfähige und prospektive Konzeption erfordert die Auswahl von Indikatoren und Kennwerten, die kontinuierlich verfügbar sind. Unter Indikatoren werden hier quantitativ erfassbare Größen verstanden, "Anzeiger" für komplexe Zusammenhänge, die zentrale Sachverhalte von Bildungsprozessen und ihre Veränderung beschreiben und dies, je nach Verfügbarkeit der Daten, im regionalen, deutschlandweiten und internationalen Vergleich sowie über die Zeit. Die Kennzahlen und Indikatoren basieren hauptsächlich auf Daten der amtlichen Statistik, wie dem Mikrozensus, der Kinder- und Jugendhilfe-, der Schul- und Hochschulstatistik, auf Daten der Bundesagentur für Arbeit sowie auf internationalen, nationalen und regionalen Schuluntersuchungen. Der Bildungsbericht für Berlin und Brandenburg präsentiert eine problemorientierte Analyse der Bildungssituation in der Region. Problemorientierung heißt, kritische Entwicklungen im Bildungswesen für Politik und Öffentlichkeit erkennbar zu machen und möglichen Handlungsbedarf aufzuzeigen, ohne jedoch Wertungen vorzunehmen und politische Empfehlungen abzugeben. Die beiden ersten Kapitel (A und B) behandeln bildungsbereichsübergreifende Themen. Sie thematisieren den gesellschaftlichen Kontext, in den Bildung gestellt ist: die demographische Entwicklung sowie den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel (Kapitel A) und liefern Grundinformationen zum Bildungssystem in Berlin und Brandenburg als Ganzes wie Bildungsausgaben, Bildungspersonal, Bildungsbeteiligung und Bildungsstand (Kapitel B). Ihnen folgen die zentralen Kapitel C bis G, die - orientiert an der Leitidee "Bildung im Lebenslauf" - die einzelnen Bildungsbereiche behandeln, angefangen mit der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung (C) über die Schule (D), die berufliche Ausbildung (E) bis zur Hochschule (F) und Weiterbildung (G). Das letzte Kapitel (H) schließlich behandelt - zunächst beispielhaft für den schulischen Bereich - das System der Qualitätssicherung und -entwicklung in beiden Ländern. Im Anschluss an die Einleitung folgen Anmerkungen zur Datenlage und Hinweise für Leserinnen und Leser. Das anschließende Kapitel "Wichtige Ergebnisse im Überblick" ermöglicht es der eiligen Leserin und dem eiligen Leser, sich die zentralen Befunde des Berichts rasch anzueignen. |
|
||||||