statistik Berlin Brandenburg  
 
Institut für Schulqualität der Länder Berlin Brandenburg e.V.


Bildungbericht 2008
Inhaltsübersicht
    Einleitung
    Hinweise
    Wichtige Ergebnisse
    im Überblick
    Kapitel A
    Kapitel B
    Kapitel C
    Kapitel D
    Kapitel E
    Kapitel F
    Kapitel G
    Kapitel H
    Anhang
Supplementband I
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Bildungbericht Berlin Brandenburg 2008
   
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I
 
Erträge aus Bildung
 
Die Gründe, Zeit und Geld in Bildung zu investieren, sind aufgrund der unterschiedlichen Ziele, Perspektiven und Erwartungen der Akteure - die Personen, die sich bilden, die Unternehmen, die in Weiterbildung investieren, der Staat, der Bildungsangebote bereitstellt - höchst divergent. Bildung liefert einen Beitrag zur individuellen Entwicklung und Regulationsfähigkeit. Sie eröffnet Möglichkeiten zur Teilhabe an der Gesellschaft. Ein nicht unwesentlicher Aspekt ist aber auch, dass Bildung Neugier und Wissensdurst befriedigt. Sie muss nicht immer zielgerichtet sein und bringt trotzdem individuell und gesellschaftlich Bedeutsames hervor.
 
Aufgrund der hier nur angedeuteten Zusammenhänge greift der Fokus auf finanzielle Aspekte sowie den Zusammenhang zwischen (Aus)Bildung und Erwerbstätigkeit sicherlich zu kurz. Dennoch ist dieser Aspekt ein wesentlicher für alle genannten Akteure: für das Individuum, um den Lebensunterhalt zu sichern, für die Unternehmen um Produktion und Dienstleistungen abzusichern und für den Staat im Hinblick auf nicht erforderliche Transferleistungen. Anhand der Daten der amtlichen Statistik kann regionalisiert eine Momentaufnahme dargestellt werden. Längsschnittdaten, die es erlauben würden, die Situation über ein gesamtes Erwerbsleben hinweg darzustellen, sind aus dieser Datenquelle nicht verfügbar.
 
Nach Ausbildung und Studium sollte es möglich sein, ohne große Wartezeiten in die Erwerbstätigkeit überzugehen und eine (aus)bildungsadäquate Beschäftigung zu finden (I1). Im Speziellen lassen sich die Übergänge von der beruflichen Ausbildung in den Arbeitsmarkt auf der Basis der Daten der Bundesagentur für Arbeit und des IAB-Betriebspanels darstellen (I2). Zu den Übergängen aus der Hochschule gibt die HIS Absolventenstudie einen Überblick für Deutschland. Sie ist jedoch nicht auf Länderebene regionalisierbar. Aus dem Mikrozensus lässt sich der Zusammenhang zwischen Schul- und Berufsabschluss, Einkommen und Erwerbstätigkeit ableiten (I1, I3).
 
 
Supplement I
 
 
 
Jugendarbeitslosenquote (unter 25-Jährige) in Berlin und Brandenburg im Jahresdurchschnitt 2006 nach Kreisen in %
 
   


 
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