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Bildungbericht 2008 |
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Bildungbericht Berlin Brandenburg 2008
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| KAPITEL G | DOWNLOAD | ||||||
Weiterbildung und lebenslanges Lernen werden schon lange als eine zentrale Voraussetzung für den Erhalt der individuellen Leistungsfähigkeit und gesellschaftlichen Integration sowie für die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft angesehen. Weiterbildung ist auch für alle Arbeitgeber ein Teil der Personalentwicklungsstrategie, um die Wettbewerbs- bzw. Leistungsfähigkeit zu erhalten und auszubauen (B1). So schlägt der vom BMBF initiierte Innovationskreis Weiterbildung (IKWB) eine Beteiligung der Bevölkerung am lebenslangen Lernen bis 2015 von Wie bedeutsam das Kompetenzniveau der Erwachsenen eingeschätzt wird, findet unter anderem auch Ausdruck in den Überlegungen der OECD zum neuen Programm "PISA für Erwachsene" (Programme for the International Assessment of Adult Competencies, PIAAC). Die erste Erhebung mit dem Schwerpunkt auf den für die Partizipation am Erwerbsleben erforderlichen kognitiven und beruflichen Fähigkeiten und Fertigkeiten soll 2011 erfolgen. Kritiker der PIAAC-Studie befürchten zu undifferenzierte und damit für die Weiterbildungssteuerung schlecht verwendbare Ergebnisse. Vor dem Hintergrund der OECD-Studie IALS zur Lesekompetenz der Bevölkerung zwischen 16 und 65 Jahren, welche für Deutschland bei Die große Bedeutung, die dem Bereich Bildung im Lebenslauf beigemessen wird, und die insgesamt wenig detaillierte Datenlage stehen in einem Widerspruch. Dies resultiert ganz wesentlich aus der grundsätzlich positiven Situation, dass es vielfältigste Möglichkeiten der Weiterbildung gibt (G1). Während es für Bildungsinstitutionen wie Schulen prinzipiell einfach ist, Daten über die Schülerinnen und Schüler kontinuierlich zu erfassen, ist dies für den gesamten Weiterbildungsbereich völlig ausgeschlossen. Output-Indikatoren sind ebenfalls nur für Teilbereiche erfassbar, da häufig keine formalen und staatlich anerkannten Abschlüsse (G3) und Zertifikate angestrebt werden. Von Interesse sind natürlich neben der Teilnahme an der Weiterbildung (G2) auch die Erträge, insbesondere die Arbeitsmarkterträge der beruflichen Weiterbildung. Hier müssen sicherlich unterschiedliche Erwartungen in Abhängigkeit davon formuliert werden, ob es sich z. B. um Aufstiegsfortbildungen wie Meisterkurse oder lediglich firmeninterne Produktschulungen handelt. Punktuelle Erkenntnisse zum Übergang von Absolventen aus Fördermaßnahmen gemäß § 11 SGB III stehen aus den Eingliederungserhebungen der Bundesagentur für Arbeit (BA) zur Verfügung, wobei diese nur einen Weiterbildungstyp und nur den Erwerbsstatus nach Beendigung der Maßnahme erfassen. |
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| Anzahl der auf dem Zweiten Bildungsweg erreichten allgemeinbildenden Schulabschlüsse |
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